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Teppich Herstellung und Material

 
Material Wollverarbeitung Entstehung eines handgeknüpften Teppichs Entstehung eines handgetufteten Teppichs

Das Material:

Nichts ist für die Schönheit, Wert und die Strapazierfähigkeit eines Teppichs wichtiger als die verwendete Wolle. Bei diesem Thema gibt es Dickicht an verwirrenden und teilweise irreführenden Bezeichnungen.
 

Wo kommt die Wolle her?

In der Teppichproduktion für moderne Teppiche wird hauptsächlich Wolle aus Indien (Indo-Nepalteppiche), Argentinien (Gabbeh-Teppiche), Neuseeland (hochwertige Nepaltepiche) und Nepal (Tibethochlandwolle) verwendet.

Was bestimmt die Qualität einer guten Wolle?

Entscheidender Faktor für die Qualität einer Wolle ist der Fettgehalt der Fasern. Ist der hoch nimmt der Teppich Schmutz nicht so schnell an, da das Fett die Faser ähnlich einem Schutzfilm umschließt. Außerdem bewirkt das Fett, daß die Faser elastischer ist und dadurch beim Begehen nicht so schnell bricht - wichtig für die Strapazierfähigkeit. Ferner stellt sich der Flor bei elalstischer Wolle schneller wieder auf, wenn er nieder gedrückt wird- wichtig bei hochflorigen Teppichen.

Welche Wolle ist gut?


Die Wolle aus Indien ist eher für Teppiche im Einstiegsbereich ausreichend, wobei gerade aus Indien auch Qualitäten auftauchen, die nicht uneingeschränkt zu emfehlen sind. Sie ist nicht so fetthaltig und wirkt glanzlos und trocken. Daher fusseln solche Teppiche eher und sind nicht so pflegeleicht.
Argentinische Wolle wird häufig in Indo Gabbeh Teppichen, die ein etwas rustikaleres Aussehen haben, verwendet.
Diese Wolle wird auch gerne mal großspurig als Hochlandwolle angepriesen, kann aber mit der sehr guten Tibethochlandwolle nicht mithalten. Sie ist bei guter Mischung aber für den Einstiegsbereich bis hin zu mittleren Qualitäten geeignet.
Bei gehobeneren Gabbehteppichen kommt entweder weiche und fetthaltige Lincoln-Wolle oder Neu Seelandwolle zum Einsatz.
Auf der absolut sicheren Seite ist man dann auch mit Neu Seelandwolle. Hier kommen wirklich ausnahmslos tolle Wollqualitäten her, die den vorgenannten in punkto Strapazierfähigkeit, Glanz und Anmutung überlegen sind.
Diese Wollqualität kann nur noch getopt werden durch reine oder beigemischte Tibethochlandwolle, die durch eine sehr hohen Fettgehalt glänzt und bei modernen Teppichen das obere Ende der Wollqualitäten darstellt- nicht verwechslen mit dem eher unbestimmten Begriff Hochlandwolle.

Zusammengefasst

Daraus ergibt sich ein grobes Ranking der Wollqualitäten, die in modernen Teppichen zur Verwendung kommen:

1.) reine Tibethochlandwolle
2.) Mischungen aus Tibethochlandwolle und Neuseelandwolle
3.) reine Neuseelandwolle
4.) Lincoln-Wolle
5.) Argentinische Wolle
6.) Indische Wolle
7.) Wolle
   
 

Herstellung des Materials:

1.) Schafschur

Als erstes wird die Wolle bei guten Teppichen per Schur vom Schaf gewonnen.

2.) Wäsche

Die Wolle wird gewaschen.

3.) Sortieren der Wolle

 
Sortieren der Wolle vor der Teppich-Herstellung Um eine sehr gute Wollqualität zu gewährleisten wird die Wolle von Hand sortiert. Dabei werden dunklere Fasern aussortiert um später eine gleichmäßige Färbung zu erreichen.

4.) Kardieren der Wolle

 
  Beim Kardieren werden die Wollfasern gekämmt, um weitere Verunreinigungen zu entfernen und den späteren Zwirnvorgang zu vereinfachen. Nur bei sehr guten Wollqualitäten wird dies von Hand gemacht, wodurch die Wolle nicht so stark belastet wird wie bei einer maschinellen Kardierung..

5.) Verspinnen der Wolle

 
Spinnen der Wollfasern vor der Teppich-Fertigung Beim Spinnen werden schliesslich aus den Fasern die Wollgarne gewonnen, dei später beim Knüpfen zum Einsatz kommen. Dabei werden einzelne Faserstränge in sich und miteinander verdreht bis ein stabiles Garn entsteht. Auch hier gilt: handversponnene Wolle ist qualitativ wesentlich besser als maschinell versponnene Wolle.

6.) Färben der Wolle

 

Färben der Teppichwolle im Kessel mit Naturfarben

Anschliessend kann die Wolle gefärbt werden. Dies passiert bei den meißten Wollarten für Teppiche maschinell und es werden Anilinfarben verwendet. Das ist qualitativ auch kein Problem, sofern gute Markenfarben (z.B. von Sandoz oder BASF verwendet werden).
Bei besonderen Teppichen werden die Garne von Hand in einem Kessel mit Naturfarben gefärbt, wodurch eine zwar nicht so gleichmäßige aber sehr angenehme melierte Farbstruktur entsteht.
 
 

Herstellung von handgeknüpften Teppichen:

1.) Erstellen der Mustervorlage

 
  Zunächst wird eine knotengenaue Vorlage auf Papier erstellt, nach der der Teppich später genknüpft wird

2.) Errichten des Knüpfstuhls

 
Errichten des Knüpfstuhls zur der Teppichproduktion Daraufhin wird der Knüpfstuhl in der entsprechenden Größe errichtet. Der größte Aufwand entsteht beim anbringen der vielen Kettefäden, die später zusammen mit den quer eingebrachten Schußfäden das Grundgewebe des Teppichs bilden.

3.) Knüpfen des Teppichs

 
Fertigung eines handgeknüpften modernen Teppichs Ist der Knüpfstuhl aufgebaut kann das Knüpfen beginnen. Bei modernen Teppichen aus Nepal wird dabei eine besondere Technik verwendet. Und zwar wird ein Persischer Knoten über eine Stange mehrfach hintereinader angebracht (das geht schneller als jeden Knoten einzeln in die Kette zu knüpfen). Dann werden die um den Stab gewickelten Fäden aufgeschnitten, so daß der eigentliche Flor entsteht. Dann werden die Florreihen mit einem Kammartigen Instrument feste angeschlagen.

4.) Schur des Teppichs

 
Schur von handgeknüpften Teppichen Ist der Teppich fertig geknüpft, wirde der Flor mit einer speziellen Schere penibel auf eine Höhe geschoren.

5.) Feinarbeiten

 

Herausarbeiten der Musterkonturen eines modernen Teppichs mittels Kerbschnitt

Es folgen noch Detailarbeiten wie das Ausschneiden der Musterkonturen (Kerbschnitt).

6.) Teppichwäsche

 
Teppichwäsche Der fertige Teppich wird nun gründlich gewaschen. Dabei legen wir sehr viel Wert auf Hersteller, die die Teppiche ökologisch einwandfrei behandeln. Eine besonders umweltverträgliche Variante nenn sich Öko Wash (tm) und wird bei vielen unserer Teppiche angewand.

7.) Trocknung der Teppiche

 
Lufttrocknung mehrerer handgefertigter Teppiche Daraufhin werden dei Teppiche getrocknet.

8.) Der Teppich wird gespannt

 
Spannen eines handgeknüpften Gabbeh Teppichs Damit jeder Teppich auch gerade ist muß er eventuell noch von Hand gespannt werden.

9.) Qualitätskontrolle und Finnish

 
Qualitätskontrolle bei einem handgeknüpften Teppich Ganz am Ende wird jedes Stück nochmal kontrolliert und kleine Feinarbeiten gemacht, damit der Teppich am Ende auch perfekt ist.
 
 

Herstellung von handgetufteten Teppichen:

1.) Erstellen einer Mustervorlage

 
Erstellen einer Mustervorlage für einen handgetufteten Designteppich Am Computer entsteht das Design des handgetufteten Teppichs und verschiedene Farbproben werden benutzt um sich einen Gesamteindruck des jweiligen Designs zu verschaffen.

2.) Einstanzen des Design

 
Einstanzen des Teppichdesigns Mit Hammer und Nagel wird das Muster in eine Folie gestanzt.

3.) Errichten des Tuftrahmens

 
Ein Teppichrahmen zur Fertigung eines handgetufteten Designerteppich Das Muster wird dann auf ein gespanntes textiles Grundgewebe übertragen, auf dem der Teppich dann entstehen soll.

4.) Hand-tufting des Teppichs

 
Tufting eines Design-Teppich Der Faden wird mit einer Tuftmaschine per Hand durch das Gewebe durchgeschossen.

5.) Designvergleich

 
Vergleich von Teppichvorlage und handgetufteten Teppich Am Ende wird das Design mit der Vorlage verglichen.

6.) Fixierung des Rückens

 
Fixierung der Fasern eines Tuftteppich Das überstehende Restgewebe wird umgebügelt und der Rücken mit einem Leinen-Baumwollgewebe ganzflächig fixiert.

7.) Scheren des Teppichs

 
Schur des Handtuftteppich Der Teppich wird auf eine einheitliche Florhöhe geschoren.

8.) Herausarbeiten der Konturen

 
Herausfräsen der Musterkonturen bei einem handgetufteten Teppich Zum Schluss werden die Konturen des Teppichdesigns nochmals per hand nachgeschoren, um ein klareres Muster zu erhalten.
 
 
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